Reggie Fils-Aimé vs. Amazon: Ein mutiger Schachzug
Ex-Nintendo-Chef verrät, wie er Amazon die Stirn bot.

Reggie Fils-Aimé, der ehemalige Präsident von Nintendo of America, teilt gerne Geschichten aus seiner Zeit bei Nintendo. Bekannt für seine Auftritte bei den E3-Shows von Nintendo, verriet er kürzlich beim NYU Game Center ein spannendes Detail über Nintendos Geschäftsstil.
Der Amazon-Konflikt
Reggie erinnert sich an das Ende der Wii- und Nintendo DS-Ära, als ein Amazon-Manager auftauchte. Sie wollten, dass Nintendo Rabatte finanziert, um die Konsolen günstiger als bei Walmart zu verkaufen. Reggie lehnte ab. Wegen rechtlicher Bedenken stellte er sogar den Verkauf an Amazon ein. "Das war die Botschaft: 'Du kannst mich nicht herumschubsen,'" sagte er und festigte sein Image als harter Verhandler.
Mit Vorsicht zu genießen
Ist die Geschichte wahr? Schwer zu sagen. Reggie neigt dazu, auszuschmücken, aber das passt zu Nintendos Geschäftspraktiken. In den frühen 2010er Jahren lief es mit der Wii und DS gut, vielleicht konnten sie es sich leisten, Amazon die Stirn zu bieten. Reggie erwähnte, dass Nintendo jährlich 10 Millionen Einheiten in den USA verkaufte.
Nintendos Handelsphilosophie
Nintendo legt Wert darauf, viele Händler zufrieden zu halten. Ursprünglich als Spielkartenfirma gegründet, setzen sie auf breite Distribution statt auf einen großen Player wie Amazon. Schaut man sich heute um: Physische Nintendo-Spiele sind auf Amazon oft ausverkauft, ein Resultat ihrer strategischen Entscheidungen.
- Vielfältige Handelsbeziehungen
- Vermeidung von Abhängigkeit von einem Riesen
- Fokus auf langfristigen Markenwert
Der Vergleich: Andere Branchenriesen
Das klingt auch nach Apples Strategie. Sie halten ebenfalls die Zügel bei ihren Handelspartnern fest, um den Markenwert zu schützen. Sowohl Nintendo als auch Apple legen mehr Wert auf Prestige als auf Preiskämpfe.
Was noch unklar ist:
- Hat Reggies Entscheidung langfristig Nintendos Verkäufe verändert?
- Wie hat Amazon intern darauf reagiert?
- Hat Nintendo sich auch anderen großen Händlern widersetzt?
Warum das wichtig ist:
Diese Geschichte zeigt Nintendos einzigartige Herangehensweise: Treue zur Markenintegrität und diverse Handelsbeziehungen statt kurzfristiger Gewinne. Der Widerstand gegen Amazon unterstreicht ihr Engagement für die Kontrolle des Produktverkaufs und die Sicherung der Markenintegrität. Für Beobachter der Gaming-Branche bietet es einen Einblick in die Strategien, die Nintendo stark halten.
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