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GM zahlt Rekordstrafe für Datenverkauf in Kalifornien

Kalifornien verhängt Millionenstrafe wegen unerlaubtem Datenverkauf.

May 11, 2026·2 Min. Lesezeit
GM zahlt Rekordstrafe für Datenverkauf in Kalifornien
Image source: BleepingComputer

General Motors (GM) hat zugestimmt, Kalifornien $12,75 Millionen zu zahlen, nachdem Vorwürfe laut wurden, es habe gegen den California Consumer Privacy Act (CCPA) verstoßen. Angeblich sammelte und verkaufte GM Fahrerdaten ohne Zustimmung.

Vorwürfe und Vergleich

Im Mittelpunkt stehen GM's OnStar- und 'Smart Driver'-Systeme. Diese sollen Fahr- und Standortdaten an Broker wie Verisk Analytics und LexisNexis Risk Solutions von 2020 bis 2024 weitergegeben haben. Dies ist die bisher größte Strafe im Zusammenhang mit dem CCPA.

Generalstaatsanwalt Rob Bonta erklärte, GM habe Daten verkauft, ohne dass die Fahrer davon wussten, trotz gegenteiliger Versprechen. Die Daten umfassten detaillierte Standortinformationen, die persönliche Gewohnheiten offenlegten.

Vergleichsbedingungen

Neben der Zahlung muss GM noch weitere Maßnahmen ergreifen:

  • Verkauf von Fahrdaten an Verbraucheragenturen und Broker für fünf Jahre stoppen.
  • Fahrdaten innerhalb von 180 Tagen löschen, es sei denn, Fahrer stimmen der Speicherung zu.
  • LexisNexis und Verisk auffordern, vergangene Daten zu löschen.
  • Datenschutzprogramm verstärken und regelmäßig mit den Regulierungsbehörden in Kontakt treten.

Kalifornische Beamte bemerkten, dass die staatlichen Gesetze wahrscheinlich verhindert haben, dass die Versicherungsprämien der Fahrer aufgrund dieses Datenhandels steigen.

Automobilindustrie und Datenschutz

Die Automobilindustrie steht zunehmend unter Beobachtung in Sachen Datenschutz, da Autos immer intelligenter werden. Die Federal Trade Commission (FTC) hatte GM bereits zuvor wegen ähnlicher Probleme gerügt, was zu einem fünfjährigen Datenverkaufsverbot führte.

Dieser Fall von GM ist entscheidend für die Durchsetzung der Datenschutzregeln und warnt Unternehmen davor, die Gesetze zu missachten.

Was noch unklar ist:

  • Wie wird die Einhaltung durch GM künftig überwacht?
  • Welche konkreten Schritte wird GM in seinem Datenschutzprogramm unternehmen?
  • Könnte dies weitere Klagen gegen andere Autohersteller auslösen?

Warum das wichtig ist:

Dieser Vergleich unterstreicht die wachsende Bedeutung des Datenschutzes, insbesondere in Branchen, die Unmengen an persönlichen Informationen verarbeiten. Er setzt einen Standard für die Durchsetzung von Datenschutzgesetzen bei großen Unternehmen, insbesondere in technikintensiven Bereichen wie der Automobilindustrie. Da Autos immer vernetzter werden, ist der Schutz von Verbraucherdaten entscheidend.

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